Mivoc SW1100A Subwoofer im Test

Mivoc SW1100 in der VorderansichtDer Mivoc SW1100A erscheint auf den ersten Blick zugegebenermaßen nicht allzu eindrucksvoll. Die Leistung von 100 Watt ist nicht gerade berauschend. In der Oberliga kann dieser Subwoofer also nicht mitspielen. Dennoch liegt die Leistung im guten Mittelfeld. Und angesichts des Preises dieses Subwoofers, braucht man sich wirklich nicht zu beklagen. Er ist wirklich günstig und damit eine denkbare Alternative für Menschen, die einen guten Subwoofer für wenig Geld möchten. Der Mivoc SW1100A ist den Downfire Subwoofern zuzuordnen. Das heißt, dass seine Schallwellen nach unten durch eine Öffnung am Tieftöner direkt auf den Boden übertragen werden. Sollten Sie den Subwoofer also voll aufdrehen, werden die Vibrationen des Basses den Boden erbeben lassen. Damit ist ein markerschütterndes Feeling bei spannenden Filmszenen vorprogrammiert. Sie sollten sich von der Leistung also nicht täuschen lassen. Der niedliche Subwoofer hat es nämlich faustdick hinter den Ohren. Optisch konnte er uns allerdings nicht vom Hocker hauen. Wir empfinden das Design als zu schlicht.

Die Vorteile:

+ Bietet trotz geringer Leistung einen tollen Klang
+ Ultratiefer Bass lässt Boden und Wände erbeben
+ Mit Schalter zum Wechseln der Phase
+ Die richtige Größe für einen Downfire Subwoofer
+ Regalboxen und eine Tiefenfrequenz von 90 Hertz bergen das optimale Klangerlebnis

Die Nachteile:

– Kurze und knackige Bassläufe kommen beim Musikhören etwas schwammig rüber
– Eigengewicht von circa 19 Kilogramm bietet sich nicht für einen Standortwechsel an

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Ultratiefer und hypnotischer Bass mit kleinen Schwächen

Der druckvolle und tiefe Bass dieses Subwoofers macht richtig Spaß. Er sorgt für einen unverwechselbaren Filmgenuss. Spannende Szenen sind durch die Erschütterung von Boden und Wänden noch intensiver. Sie können es also richtig krachen lassen. Lediglich beim Hören von Musik kommen kurze, knackige Bassläufe zu schwammig rüber. Das ist etwas schade. Durch die aktive Bassentzerrung lässt sich dieses Problem aber weitgehend beheben. Auch der strömungsoptimierte Bassreflex trägt zu einem besseren Klangbild bei. Alles in allem profitieren Sie von einer hervorragenden Klangqualität. Damit Sie das Meiste aus Klang und Bass herausholen, ist es allerdings wichtig, dass Sie die richtigen Einstellungen vornehmen. Zudem muss auch die passende Stelle für den Subwoofer gefunden werden. Beides möchten wir in einem separaten Punkt näher aufführen. Der Mivoc SW1100A verfügt übrigens über einen kräftigen Magnetantrieb. Dieser macht sich vor allem bei einem Dauergebrauch bemerkbar.

Unsere Empfehlungen zur Auf- und Einstellung des Subwoofers

Regler des Mivoc SW1100ADank unseres Tests konnten wir natürlich feststellen, wie Sie das meiste aus dem Mivoc SW1100A Subwoofer herausholen. Damit die Bässe nicht dröhnen sollten Sie den Subwoofer mindestens 30 Zentimeter von einer Wand entfernt aufstellen. Besonders wichtig ist dabei, dass der Subwoofer nicht einfach in der Ecke eines Raums platziert wird. Das ist für Klang und Bass nämlich suboptimal. Außerdem sollte der Subwoofer mindestens 50 Zentimeter vom Fernseher entfernt aufgestellt werden. Ansonsten kann es aufgrund der Magnetwellen zu Bildstörungen kommen. Die Einstellung der Trennfrequenz ist hingegen ein klein wenig komplizierter. Sie sollten sich dafür am besten an den jeweiligen Boxen orientieren. Bei Standboxen sollte die Trennfrequenz auf das Minimum eingestellt werden. Bei Miniboxen hingegen empfehlen wir das Maximum. Den besten Klang erhalten Sie bei Regalboxen. Mit einer Einstellung von 90 Hertz werden Sie von knackigen Klängen nur so verwöhnt werden.

Tieftöner mit hohem Eigengewicht

Der Mivoc SW1100A Subwoofer hat uns in vielerlei Hinsicht gefallen. Mit seinem Eigengewicht von circa 19 Kilogramm ist der Downfire Subwoofer aber ziemlich schwer. Viele von uns getestete Subwoofer sind deutlich leichter. Daher empfiehlt sich der Tieftöner weniger für Menschen, welche die Position ihres Subwoofers kontinuierlich verändern. Ein Umbau gestaltet sich nämlich ziemlich aufwendig. Sollte der Subwoofer allerdings stationär verwendet werden, kann vom hohen Gewicht abgesehen werden. Die Lieferanten werden den Subwoofer für ein kleines Trinkgeld bestimmt zur richtigen Stelle transportieren.

Das Fazit

Dieser Subwoofer aus dem Hause Mivoc bietet ohne Frage ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Trotz seiner geringen Leistung von 100 Watt sorgt der Downfire Subwoofer für einen tollen Klang. Sein Bass kann Boden und Wände erbeben lassen. Besonders bei Filmen kommt der Mivoc SW1100A gut zur Geltung. Beim Musikhören hingegen ist die Wiedergabe unter Umständen etwas schwammig. Besonders kurze und knackige Bassläufe sind problematisch. Durch die aktive Bassentzerrung und den strömungsoptimierten Bassreflex kann man jedoch über dieses Manko hinwegsehen. Zumal mit den richtigen Einstellungen einiges aus dem Klang herausgeholt werden kann. Am besten kommt dieser bei Regalboxen und einer Trennfrequenz von 90 Hertz zur Geltung. Neben der Trennfrequenz kann auch die Lautstärke sowie Phase eingestellt werden. Optisch finden wir den Subwoofer allerdings nicht gerade ansprechend. Wir vermissen Nuancen und finden das Design einfach zu schlicht. Auch das Gewicht ist wenig erfreulich. Dieses beträgt um die 19 Kilogramm, was nicht gerade leicht ist. Alles in allem würden wir jedoch nicht von einem Kauf abraten.

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